Themenweg: Archäologische Schätze
In der Älteren Hallstattzeit (800 - 600 v. Chr.) war Traunkirchen ein wichtiges Zentrum des Salzhandels. Zahlreiche sehenswerte Fundstücke aus dieser Zeit - Keramikgefäße, Waffen und Schmuckgegenstände aus Gold und Bronze - sind, versehen mit informativen Schautafeln, an verschiedenen öffentlichen Orten ausgestellt.
Gruppen nach Voranmeldung. Voranmeldung unter der Tel. Nr. +43 (0) 664 4234862 oder 07617 3466
Von der überregionalen Bedeutung Traunkirchens in der späten Bronzezeit (Urnenfelderkultur, 10./9. Jh.) und der Älteren Eisenzeit (Hallstattkultur, 8./7. Jh.) zeugen reiche archäologische Funde, die enge Verbindungen zu den "Salzherren" von Hallstatt erkennen lassen. Auf der Halbinsel, auf der sich heute das ehemalige Kloster erhebt, befand sich die einzige Seeufersiedlung dieser Epoche in Österreich. Die zu dieser Siedlung gehörigen Gräberfelder erstreckten sich vom Kloster bis in den Ortsteil "Klöd". Ein einzigartiges Denkmal der frühen Siedlungs- und Religionsgeschichte des Salzkammergutes ist der Johannesberg, um den sich zahlreiche Sagen ranken. Mehrere Steinbeile aus der Jungsteinzeit (um 3500 v. Chr.), die am Gipfelplateau gefunden wurden, geben stummes Zeugnis von den ersten Ackerbauern und Viehzüchtern, die trotz der für sie ungünstigen landwirtschaftlichen Situation auf dem Berg und auf der Halbinsel anwesend waren. Seinen geschichtlichen Höhepunkt erlebte der Johannesberg in der Hallstattzeit, in der auf dem Gipfel des weithin sichtbaren Kalkfelsens ein Brandopferplatz existierte. Hier wurden den Göttern unter freiem Himmel Feldfrüchte, Haus- und Wildtiere sowie andere lebensnotwendige Güter als Opfer dargebracht. Keramikfunde aus der römischen Kaiserzeit bezeugen die Anziehungskraft dieses Naturheiligtums bis in die Spätantike.
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