Start dieser Rundtour ist der Parkplatz Hallmoosalm in Hüttschlag. Von dort wandert man ein Stück durch den Wald und kommt an der Karteisalm (nicht bewirtschaftet) vorbei. Anschließend geht es weiter über die Almwiesen (besonders schön sind die im Frühsommer, wenn die Almrosen blühen) zum Karteistörl, von hier tut sich ein herrlicher Blick zum Tappenkarsee, dem größten Bergsee der Ostalpen, auf. Der Sage nach soll dieser mit dem Schuhflickersee verbunden sein. Im Schuhflickersee soll nämlich ein Wagenrad, das in den Tappenkarsee gefallen ist, gefunden worden sein.
Vom Karteistörl aus gibt es drei Möglichkeiten für Rundwanderungen:
Die aussichtsreiche Tour führt am Grat entlang. Vom Karteistörl wandert man am Weg Nr. 54 mit durchgehenden Blick auf den idyllischen Bergsee zum Draugsteintörl. Eine weitere Route führt bergab zur Tappenkarseehütte, von dort aus wandert man mit wundervollem Blick auf den Tappenkarsee leicht bergauf zum Draugsteintörl.
Beim hier in der Karte angegebenen Vorschlag steigt man auch gemütlich vom Karteistörl zum Tappenkarsee ab. Kurz oberhalb vom See liegt die Tappenkarseehütte, die Alpenvereinshütte lockt auch mit warmen Köstlichkeiten wie Kaiserschmarrn oder Heidelbeerschmarrn. Weiter wandert man dem See entlang bis zur Tappenkarseealm, auch hier kann man sich stärken. Danach geht es bergauf zum Gipfelkreuz vom Draugsteintörl geht. Oben angekommen, können Sie ein letztes Mal auf den Tappenkarsee blicken, bevor es über den Wanderweg bergab zu den Draugsteinalmen geht.
Hier sind Flora und Fauna besonders schön, da es auf Grund des Kalksteins viele Arten von Blumen gibt, die sonst sehr selten sind. Bei den Draugsteinalmen angekommen, ist die rechte der beiden Hütten die Steinmannhütte und die linke die Schrambachhütte (von oben gesehen). Auf beiden gibt es Köstlichkeiten aus der eigenen Produktion. Gut gestärkt geht es zurück zum Ausgangspunkt der Tour.