Eigentlich ist es ein Pilgerweg, der von dem der Hl. Katharina geweihten Ort hinauf bis zum Hauereck führt. Die Legende besagt, dass während der Türkenkriege 1529 auch eine Horde gegen St. Kathrein zog. Die Kathreiner, alarmiert durch Feuerzeichen von den Bergen, errichteten auf der Passhöhe einen mächtigen Steinwall, der noch heute die „Türkenschanze“ heißt. Die Türken kamen zur Schanze, sahen vor sich aber ein großes, weites „Meer“ und auf der Höhe eine schöne Frau im Strahlenkranz mit einem blitzenden Schwert in der Hand. Es war die Hl. Katharina aus der Hauensteiner Pfarrkirche, die den Bewohnern zur Hilfe geeilt war und die Feinde mit Blindheit schlug. Völlig verschreckt ergriffen die Türken die Flucht, die Hl. Katharina aber nahm ihren Platz auf dem Altar in der Pfarrkirche wieder ein. Zum Dank wurde am Erscheinungsort eine kleine Gedenkstätte errichtet, ein Stein mit zwei Vertiefungen zeigt angeblich die Fußabdrücke der Heiligen.
Der Weg zum Katharinastein führt über die Bergbausiedlung hinauf bis zum Gedenkstein im Wald, die Bänke dort laden zu einer Rast ein. Zurück geht es dann entlang der romantischen Zeil.
St. Kathrein am Hauenstein ist auch für Peter Rosegger bekannt, der seine ersten 17 Lebensjahre hier verbrachte, die Pfarrkirche war seine Lieblingskirche, die er regelmäßig besuchte. Heute gibt es neben der Kirche eine sehenswerte Rosegger-Ausstellung.
Eine einfache Wanderung mit Geschichten und Ausblicken!