In Schönfeld wurde bis 1903 Eisenerz abgebaut und mit Ochsenfurhwerken zur Hochofenanlage in Bundschuh transportiert. Interessantes zum Erzabbau erklären Schautafeln entlang des Knappenweges.
Die markierte Wanderung beginnt in Schönfeld bei der Dr. Josef-Mehrl-Hütte und führt vorbei an den Mäandern des Kremsbaches ein Stück in das Rosanintal hinein, dann rechts abbiegend bis auf den Altenberg hinauf. Folgen sie den Schildern des Knappenwanderwegs, der auch ein Teilstück des Höhenwanderweges Nr. 125 ist, bis zu den Originalschauplätzen des Erzabbaus, welchen die Infotafeln anschaulich erklären. Zum Abstieg ins Tal nimmt man wieder denselben Weg.
Es gibt auch die Möglichkeit nach Innerkrems abzusteigen, was die Wegstrecke, Höhenmeter und Gehzeit um Einiges verlängern.
Auf dem ehemaligen Erzweg gelangt man zu verstürzten Stollenmundlöchern, Erz- und Abraumhalden des Eisenbergbaues.
Einen restaurierten Pulverturm und ein Knappenhaus mit Dokumentationen aus früherer Zeit zur Erzförderung findet man gegenüber dem Liftparkplatz in Schönfeld.
Im Pulverturm bewahrte man das Schießpulver auf, das etwa ab 1700 zum Sprengen in den Bergwerksstollen benötigt wurde und die zwei Knappenhäuser dienten 20 bis 25 Knappen als Wohnstätte.