Stubai

Nicht weit von Innsbruck lockt das Stubaital. Gerade durch seine zentrale Lage kannst du im Stubai nicht nur Berge und Bäche, sondern auch nahe Kulturhighlights wie das Silberbergwerk in Schwaz oder die Innsbrucker Innenstadt entdecken.

Draußen in der Natur findest du im Stubai mächtige Wasserfälle, grüne Almen und klare Gletscherseen. All das kannst du per Seilbahn, mit ein paar kräftigen Tritten in die Pedale oder zu Fuß erkunden.

Zu Fuß besteigst du hier sogar vergleichsweise einfach einen Dreitausender: Eine Wanderung auf die Rinnenspitze (3003 Meter) belohnt dich nach etwa vier Stunden mit einem atemberaubenden Blick auf die umliegenden Gletscher und den Rinnensee. Trittsicher, bei guter Kondition und schwindelfrei solltest du für diese Tour aber allemal sein. Schlafen kannst du bei dieser Tour auf der Franz-Senn-Hütte.

Neben der Rinnenspitze gibt es noch sechs weitere Gipfel im Stubai, für die sich jeder vergossene Schweißtropfen lohnt. Dazu gehören der Wilde Freiger (3418 Meter), der Habicht (3277 Meter) und die Serles (2717 Meter).

Der höchste Punkt der Stubaier Alpen, das Zuckerhütl, trägt seinen Namen nicht umsonst. Auf 3507 Metern findest du hier das ganze Jahr über Schnee. Der Aufstieg ist ein Fall für geübte Alpinisten. Spätestens beim Blick hinüber zu den Dolomiten, dem Großglockner oder den Großvenediger weißt du, wofür du dreieinhalb Stunden Gehzeit auf dich genommen hast.

Etwas einfacher, aber nicht weniger schön, ist die Wanderung auf die Hohe Burgstall (2611 Meter) und den Elfer (2505 Meter), dem Hausberg von Neustift.

Wer es kinder- oder gar kinderwagentauglich haben will, der kann in einem Waldstück ab der Mittelstation der Kreuzjochbahn in der Schlick 2000, auf Schatzsuche gehen. Dort haben Zwerge in ihren Häusern auf einem Baumhausweg Hinweise versteckt.

Tipp für heiße Tage: Der Stubaier WildWasserWeg führt dich über drei Etappen von kleinen Bächen zu tosenden Wasserfällen bis du schließlich bei einem Gletschersee unterhalb des Peiljochs ankommst.