Val Gardena / Gröden

Val Gardena: Südtiroler Charme zwischen Brixen und Bozen

Das Grödnertal, das im Italienischen den viel klingenderen Namen Val Gardena trägt, liegt zwischen Brixen und Bozen und zählt mit seinen Naturschätzen wie dem Langkofel, dem Sellamassiv und dem Naturpark Puez-Geisler zum UNESCO Weltkulturerbe. Uhus, Alpenschneehühner und Adler wohnen in den Wäldern und Wiesen des Grödnertals.

Biken, Wandern, Klettern und Genießen

Selbst Reinhold Messner soll gesagt haben, dass er nirgendwo auf der Welt eine so beeindruckende Felsenwelt wie in den Dolomiten vorgefunden hat.

Die mächtigen Bergspitzen und schroffen Felswände der Dolomiten sind allein schon beim Hinsehen atemberaubend. Wenn du das Grödnertal dann aber zu Fuß, kletternd oder mit dem Mountainbike erkundest, merkst du schnell, dass hier sicher nur die Berge schroff sind. Die Menschen sind nämlich überaus herzlich. Die Südtiroler Gastlichkeit wärmt einem bei jeder Begegnung mit den Grödnern das Herz.

Da der Weg zum Herzen bekanntlich durch den Magen führt, könnte aber auch der Duft aus der Südtiroler Küche fürs Herzklopfen verantwortlich sein. Zum Südtiroler Genusswandern gehören nun mal herzhafte Speckjausen, saftige Knödel und Schlutzkrapfen.

Wolkenstein: Burgruine und Ladinischlernen

Wolkenstein ist, wie der Name verrät, das Dorf, das dem Himmel im Grödnertal am nächsten kommt. Auf 1563 Metern liegt der malerische Ort, dessen Burgruine heute einen sehenswerten Adlerhorst beherbergt und die Geschichte des Grafen von Wolkenstein erzählt. Neben Deutsch und Italienisch, sprechen die Grödner noch ihre viel ältere, ureigene ladinische Sprache. Wer will, kann jeden Montag in einem zweistündigen Schnupperkurs in Wolkenstein Ladinisch lernen.

Kunst, Kultur und Sport in Sankt Ulrich

Das Zentrum des Grödnertals ist Sankt Ulrich, das auf 1237 Metern mit seinen romantischen Häusern, verträumten Gässchen und einer belebten Fußgängerzone zum Flanieren und Shoppen einlädt. Berühmt ist Sankt Ulrich nicht nur für die Bergsteigerlegende Luis Trenker, sondern auch für sein traditionelles Kunsthandwerk. Holzschnitzer geben noch heute ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Zu den Hausbergen Sankt Ulrichs zählen die Raschötz, die Seceda, die Berge der Seiser Alm, der Pitzberg und die Mittagsspitze.

Für Sonnenhungrige: Sankt Christina

Sankt Christina schließt auf 1428 Metern direkt an Wolkenstein an und lädt mit seiner außergewöhnlichen Lage zum Sonnentanken ein. In Sankt Christina erzählen dir die Einheimischen nicht nur, wo es die besten Touren am nahen Langkofel gibt. Sie laden ihre Gäste auch gern zu ihren Feierlichkeiten ein. Mehrmals im Jahr werden im Dorf rauschende Feste gefeiert.