Diese Wanderung führt euch von Seckau bis zur höchst gelegenen Wallfahrtskirche "Maria Schnee"auf der Hochalm. Hier könnt ihr entweder ab dem Ortskern von Seckau wandern und so mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder bis zum Kühbergerhof mit dem Auto anreisen (Parkplatzgebühr € 2,--, Öffnungszeiten beachten) und so die Tour um gesamt 8 Kilometer kürzen.
Um die wunderbare Kapelle auf der Hochalm gibt es eine Sage, die eure Wanderung zum andächtigen Erlebnis macht.
Tipp - Sagenhaftes Wandererlebnis:
Hier die Sage "Maria Schnee"aus dem Buch "Geheimnisvolles Murtal"von Markus Beren und Tamara Markel
Nördlich von Seckau breiten sich die Seckauer Alpen mit dem Hochreichart und dem Zinken aus. Auf der östlichsten Kuppe, Hochalm genannt, liegt auf 1.816 Meter Höhe das einfache Bergkirchlein Maria Schnee. Es wurde im Jahre 1660 von dem Seckauer Stiftsdekan Paul Auer erbaut, um für die dortigen Alpenbewohner dreimal im Jahr Gottesdienst halten zu können. Vorzeiten wurden die Almleute auf der Hochalm immer leichtsinniger und verschwenderischer und wussten die überreichen Gaben des Himmels gar nicht zu schätzen. Von Jahr zu Jahr wurden daher die Erträgnisse der vielen Almwirtschaften immer geringer, der Viehauftrieb ging zurück und zuletzt waren die Almen fast verödet. Aber die Menschen besserten sich nicht. Einmal, es war zu Anfang des Sommers, ist oben so viel Schnee gefallen, dass er bis zum Winter liegen blieb und kein Vieh aufgetrieben werden konnte. Da beschlossen die Bauern, um den Himmel zu versöhnen, auf der Berghöhe eine Kirche zu Ehren der Gottesmutter zu erbauen. Und weil damals auf der Hochalm so viel Schnee lag, erhielt das Kirchlein den schönen Namen „Maria im Schnee“. Seither ist die Alm wieder gut, und das Vieh gedeiht prächtig.